Installationen im Musikinstrumentenmuseum Leipzig |
| Installationen:
Im Zuge der Neugestaltung des Grassi Museum wurde die Idee die Paul de Witt schon 1886 verfolge, nämlich historische Musikinstrumente an ihrem Aufstellungsort erklingen zu lassen, den elektroakustischen Möglichkeiten unser Zeit angepasst. MES-Musikelektronik & Service wurde mit dieser Aufgabe betraut und übernahm 2005 die Planung und Realisierung der Audio-Zuspieler und entsprechende Softwareprojekte. Das Kernstück bildet die SEQUOIA™ Audiosoftware aus Dresden. Sie erlaubt ein Höchstmaß an Flexiblität und audiophiler Qualität aller Wiedergabespuren bei exaktem Zeitbezug mit vernetzten Mediasteuerungen. Instrumentespuren und Kanäle werden entsprechend der vom Besucher gewünschten Wiedergabe auf mehr als 50 gerichtete Lautsprecher verteilt und in die zwei Ausstellungsräume eingespielt. Über mehrere interaktive Mediensteuerungen stehen dem Besucher unzählige Einzelinstrumente und Ensembleklänge zur Wiedergabe bereit. Jedes akkustische Ereignis wurde dabei optimal räumlich und akustisch auf seinem Standort abgestimmt und in den Projekten der SEQUOIA™ Software organisiert. In Anbetracht der vielen Instrumente und Ensembles Klänge sowie deren Klangvariationen wuchs dieser Abstimmungsprozess zu einer immensen Aufgabe. Die Einflüsse der Raumakustik wurden bei jedem Instrument einzeln und zusammen mit seinem authentischen Klang berücksichtigt. Hier spielt die Sequoia Software mit seiner virtuellen Objektverwaltung alle Trümpfe aus. |
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| Touchscreen-Menüsteuerung: Auswählen von Instrumentengruppen und Einzelinstrumente. Zusätzliche Möglichkeiten für Solo und Ensemble Spiel mit Lautstärkesteuerung. Spieldauer und Zusatzinformaionen werden im Display in grafischer Darstellung angezeigt. |
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Rackgestell mit unseren MES Audio-Workstations bestückt, sowie weiterer Audiohardware von RME "Hammerfall-Karten" und DA-Wandler von RME und Creamware. Das System arbeitet seit Jahren störungsfrei ohne Abschaltung bei täglichem Dauerbetrieb. SEQUOIA™ Audio-Software steuert mit seinen virtuellen Audio-Projekten alle interaktiven Einspielungen zu mehr als 50 Lautsprechern im Bachsaal sowie im Saal des 16. und 17. Jahrhundert.
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