Authoring und Mastering Service |
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| Puristische Audio-Technologien: Heutige Hochleistungs CPUs machen es möglich, auch ohne zusätzliche DSP-Hardware berechnungsintensive Algorithmen moderner High-Resolution Mastering-Prozessoren nativ zu verarbeiten. Native VST-Prozessoren sind extrem flexibel und zeichnen sich durch hervorragende Detailauflösung und Linearität bei gleichzeitig geringsten Verzerrungen aus. Das wird u.a. durch doppelte Fließkomma-Genauigkeit (64/80bit), linearphasige Klangfilter sowie linearphasige Splitband und Multiband-Dynamik bei Abtastraten bis 384khz erreicht. Die feinsten Nuancen der komplexen Ein- und Ausschwingvorgänge bleiben über den Bearbeitungsprozess hinweg nur dann erhalten, wenn alle beteiligten Signalprozesse mit einheitlicher und deutlich höherer Detailauflösung in Bezug auf das Endformat arbeiten. Das gilt sowohl für die Wortbreite als auch für die Zeitauflösung. Deshalb erfolgt meist automatisches Upsampling bei den niedrigeren Abtastfrequenzen auf das 2-8 fache und mit 80bit Wortbreite werden Samplewerte interpoliert und präziser ausgewertet. Mit modernen Audio-Workstations, wie SEQUOIA™ finden selbst vielfache dieser Berechnungen ohne Auflösungsverluste in Echtzeit statt.
Warum betreiben wir so großen Aufwand für die Musik-CD? |
Populäre DAW-Programme wie Cubase, Wavelab, Nuendo, ProTools oder auch Samplitude sind für professionelles Mastering ohne zusätzliche Plug-ins völlig unzureichend ausgestattet. Integrierte Kompressoren, Limiter oder Equalizer sind aus Latenz- und Leistungsgründen ressourcenschonend für die Mix-Kanäle oder bestenfalls für Gruppen programmiert. Sie färben das Klangbild oder verschmieren mit steigender Signalkomplexität die Transienten aufgrund ihrer schnellen Filterberechnung. In den meisten Fällen basieren die Berechnungen auf einfacher Abtastfrequenz. Die Resultate beim Mastering währen wummernde Bässe ohne kernigen Punch, harscher Gesang, klingelnde schrille Becken, verschliffene Snares, unruhige Streicher und Flächen, um nur einige Beispiele zu nennen. Ein präzise lautstärkekorrigierter AB-Vergleich vor und hinter diesen Prozessoren bringt rasch Ernüchterung. Ein weiteres Problem sind wechselnde interne Präzision bei der Kombination verschiedener Standard VST Plug-ins. Das verschlimmert oft schon den Grundsound, besonders hier gilt - weniger ist mehr! Die Entwicklung hochspezialisierter Mastering-Werkzeuge erfordert allerdings enorm komplexe audiophile Kenntnisse und bindet über lange Zeit viele Ressourcen, sodass die professionellen Entwicklungen überschaubar sind. Bereits 1996 hatte die Firma SpL mit dem "Digital Loudness-Maximizer" einen DSP-Code entwickelt, der die Messlatte beim CD- und DVD-Mastering deutlich höher legte. Weiss Engineering, Algorithmix, Lexicon oder SpL bestimmen heute maßgeblich die DSP-Masteringtechnologie mit aktuellen Hard- und Software Entwicklungen. Mit der Wortlängenreduzierung POW-R ist es u.A. gelungen, die Dynamikbereiche typischer Basis Musik-Genre für CD- und DVD-Master mit einzubeziehen. K-Stereo von Algorithmix trägt entscheidend dazu bei, die Konvertierungs-Verluste von Raum und Tiefenstaffelung, wie sie bei Wortlängenreduzierungen immer auftreten, zu eliminieren.
Alles unter Kontrolle! Innerhalb eines CD-Album-Projekts sind wir dank SEQUOIA™ in der Lage, alle Einzeltrackbearbeitungen als hochauflösende Echtzeit-Objekte, aber auch mit realer CD-Präzision, inklusive der notwendigen Wortlängenreduzierung während des Playback zu simulieren. So kann der "finale" Klang schon vor dem Schreiben eines CD-Premaster bzw. DDP-Master perfekt eingeschätzt werden. Beim Export in das CD-Audio Format finden die notwendigen Formatumwandlungen genau so statt, wie sie zuvor abgehört wurden. |
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Die digitale Darstellungsgrenze endet bekanntlich bei 0dB, hier ist die digitale Vollaussteuerung (FS) des anschließenden DA-Wandlers im CD-Player erreicht. Intersample-Peaks kümmern sich nicht um diesen Wert sondern sind das Resultat mehrer aufeinanderfolgender Abtastwerte (Samples), die einzeln betrachtet noch unterhalb der Vollaussteuerung liegen. In unmittelbarer Folge entstehen aber in Addition der umliegenden Samples die Overshots. Der DA-Wandler im Player kann mit diesen Werten nicht umgehen und erzeugt auf der analogen Seite Clipping, was zu unterschiedlichsten Verzerrungen wie klirren, zerren oder zirpen führt. Der oft zitierte Sicherheits-Headroom von 0.3dB vor Vollaussteuerung schützt nicht automatisch vor diesen Overshots, da er den Umgang mit dem einzelnen Abtastwert empfiehlt und nicht vor den Auswirkungen ganzer Folgen vollausgesteuerter Samples schützen kann. Mit steigender Lautheit erhöht sich immer die Sampleblockbildung und damit entstehen wiederum mehr Overshots. In aktuellen CD- Veröffentlichungen haben wir bis zu 300 Samples mit maximalen Abtastwerten in Folge gefunden, nach der DA-Wandlung ein problematischer Rechteckimpuls ohne musikalischen Informationsgehalt. Abb.1 |
Eine verlässliche Darstellung von Intersample-Peaks sowie Oversampling-Peak-Detection wird von den populären DAW-Programmen nicht unterstützt. Zum sicheren Aufspüren von Overshots sind deshalb spezielle mastertaugliche Messeinrichtungen mit mehrfachem Oversampling in der Peak-Detection nötig. Mit ihnen werden typisch 3 aufeinanderfolgende Abtastwerte mit Vollaussteuerung als Overshot und damit als Clipping interpretiert. Ein Rekonstruktion Algorithmus stellt diese Overshots als resultierenden Wert oberhalb der Vollaussteuerung (FS) dar (s.Abb.1/2). Präzisions Brickwall-Limiter arbeiten grundsätzlich mit der Oversampling-Technologie und sind in der Lage voraussehend zu arbeiten um potenzielle Overshots präzise eliminieren zu können. Damit kann beim Mastering sichergestellt werden, das einerseits der CD-Player die kritischen Peak-Blöcke verzerrungsfrei wiedergeben kann und andererseits die ohnehin geringe Wortlänge der CD-DA voll ausgeschöpft wird. Der Overshot-Schutz gehört damit zu den Basisaufgaben jeder Mastering Arbeit. Alben mit permanenten Overshots beeinträchtigen den Hörgenuß erheblich und sind unserer Meinung nach Ausdruck äußerst nachlässiger Arbeit.
Abb.2 |
| Hörgenuss kontra Lautheitswahn! Kompression hat verschiedene Aufgaben zu erfüllen, im Mix wird sie vorrangig einzelne Takes angleichen oder als soundgestalterisches Mittel eingesetzt. Beim Mastern soll sie die Lautheit kontrolliert gestalten sowie die Dynamik optimal an die Zielmedien (CD, DVD, LP, TV, Kino usw.) anpassen. Mit der stetigen Verbesserung der Masteringtechnologie begann auch der Kampf um das lauteste Album als Vermarktungsstrategie. Die Musik beeindruckt im ersten Moment, ist aber bei längerem Hinhören aufdringlich und bis zur Unvertretbarkeit verzerrt. Übertriebene Kompression wirkt in nahezu jeder Musikrichtung unnatürlich und erzeugt immer zusätzliche Artefakte. Seit Mitte der 80'er Jahre wurde die Komprimierung auf der Musik-CD um mehr als 10dB aufgebohrt - zum eindeutigen Nachteil der Musik! |
Der Kompressionsalgorithmus wirkt entscheidend auf den Hörgenuss ein und bestimmt daher hauptsächlich, wie die Musik über einen längeren Zeitraum auf den Hörer wirkt. Abgeschnittene oder "plattkomprimierte" Nuancen gehen unwiederbringlich verloren und lassen die Musik farblos erscheinen. Schon ein Lautheitzuwachs um die 5dB bedarf präziser an das Material angepasster Regelparameter für den Dynamikprozessor und Limiter, um das ursprüngliche Klangbild mit möglichst geringen zusätzlichen Verdichtungs- und Transientenverzerrungen zu erhalten. Neuere High-Resolution Dynamik-Prozessoren gehen weitaus feinfühliger mit der Feinzeichnung nahe der Vollaussteuerung um, so bleiben feine Nuancen auch bei hochpegeligen Mastern besser erhalten und klingen natürlicher. |
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MES Digital-Media-Service unterstützt als Active Member das Projekt der Pleasurize Music Foundation - DYNAMIC RANGE - und das Ende des Lautheitswahns! Unterstützen auch Sie die Initiative für dynamischere Musik mit diesem Link zu www.Dynamic Range.de. Zitat: "Dies ist die Voraussetzung zur BEENDIGUNG des LOUDNESS-WARS! Als Erklärung für alle Leser, die nicht aus der Musikbranche kommen: als Loudness-War wird der sinnlose Konkurrenzkampf der Plattenfirmen bezeichnet, mit noch stärker komprimierten (verdichteten) Veröffentlichungen noch aufdringlichere Produkte zu schaffen, um sich die Aufmerksamkeit des Hörers zu erkämpfen." Betrachtet man heutige User-Gewohnheiten bei der Überspielung solcher Musik mittels Datenreduktionsverfahren wie z.B. mp3, verschlimmert sich der Klang solcher Produktionen katastrophal. Da bei diesen Datenreduktions- und Maskierungsverfahren wesentlich größere Dynamikfreiräume (mind. 6dB) benötigt werden. Radiosender ignorieren ebenfalls meistens diesen Umstand und so kommt es bereits bei der Archivierung für den Sendebetrieb zu erheblichen Klangverschlechterungen. Zitat: "Unser Bestreben ist daher, zusammen mit dem Auftraggeber beim Mastern vernünftige, an das Musik-Genre angepasste, Grenzwerte einzuhalten und diese mithilfe der von Pleasurize Music Foundation international aufgestellten DR-Level mit dem DR-Meter offiziell zu bewerten und mit dem DR-Wert-Logo zu kennzeichnen". In der Datenbank von Pleasurize Music Foundation finden Sie auch die DR-Werte, der bewerteten Alben.
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Dynamic-Range Zeitplan: Phase 1 jetzt bis 30.06.2010: Phase 2 ab 01.07.2010: Quelle DR-Logos und Zitate: Pleasurize Music unsere Mastering Angebote finden Sie hier |
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