Hörgenuss kontra Lautheitswahn!

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Hörgenuss kontra Lautheitswahn!

Hörgenuss kontra Lautheitswahn!


HÖRGENUSS KONTRA LAUTHEITSWAHN

DYNAMIC RANGE - Kommt endlich das Ende des Lautheitswahns?


 

Zitat: Als Erklärung für alle Leser, die nicht aus der Musik-branche kommen: als "Loudness-War" wird der sinnlose Konkurrenzkampf der Plattenfirmen bezeichnet, mit noch stärker komprimierten (verdichteten) Veröffentlichungen noch aufdringlichere Produkte zu schaffen, um sich die Aufmerk-samkeit des Hörers zu erkämpfen.

 

 

Seit Mitte der 80er Jahre werden Musik CD‘s immer lauter. Verantwortungslose Produzenten überbieten sich ständig gegenseitig. Der Kampf um das lauteste Album ist reine Vermarktungsstrategie zum Nachteil aller Konsumenten! So erreicht manches CD-Album eine verbleibende Dynamik von nur 4 Dezibel! das ist sehr wenig! Die Musik scheint oberflächlich druckvoll, ist bei näherem Hinhören jedoch verzerrt, aufdringlich und neigt dazu, den Hörer bei längerem Hörgenuss aggressiv zu machen. Ein derartiges Master lässt sich äußerst schlecht und nur unter Inkaufnahme erheblicher klanglicher Verschlechterung im Radio abspielen. Unser Bestreben ist daher, zusammen mit dem Auftraggeber beim Mastern vernünftige, an das Musik-Genre angepasste, Grenzwerte einzuhalten und diese mithilfe der von Pleasurize Music Foundation international aufgestellten DR-Level mit dem DR-Meter offiziell zu bewerten und mit dem DR-Wert-Logo zu kennzeichnen". Zitat Ende

 

In der Datenbank von Pleasurize Music Foundation finden Sie auch die DR-Werte, der bewerteten Alben. Alle Plattenfirmen, die dem Commitment 2 zustimmen, veröffentlichen ab 1.7.2010 alle Tonträger mit einem Mindestwert von DR14. Tonträger mit geringerer Dynamik werden mit entsprechendem Headroom veröffentlicht, sodass alle Veröffentlichungen annähernd gleich laut klingen. Betrachtet man die heutigen Gewohnheiten der CD-Überspielung mittels Datenredukt-ionsverfahren wie MP3, AAC auf Miniplayer, verschlimmert sich der Klang hochpegeliger Produktionen katastrophal, da bei diesen Datenreduktionsverfahren größere Dynamikfreiräume bis zu 6dB benötigt werden. Radiosender ignorieren ebenfalls meistens diesen Umstand und so kommt es bereits bei der Archivierung für den Sendebetrieb zu weiteren erheblichen Klang-verschlechterungen. 

 

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MES Digital-Audio Service unterstützt als Active Member das Projekt der Pleasurize Music Foundation. Unterstützen auch Sie die Initiative für dynamischere Musik: www.dynamicrange.de und www.dr.loudness-war.info

 

Quelle der DR-Logos und Zitate: Pleasurize Music.

 

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